5/14/2011

Twig furniture and decoration / Dekoration und Möbel aus Zweigen und Ästen


As you can already see in my Blog title letters, I love wood (I believe it’s genetic :). Whenever I find interesting twigs or drift woods outside, I take them home … just to do exactly nothing with it, other than letting it stand in a corner and after some time in a spontaneous my-house-is-too-full attack, I throw everything out, just to start collecting again.
Over the years I also collected more images of what to do with wood to fill a complete month of Monday inspiration pictures. It isn’t that I don’t know what to make, but rather that I have too many ideas and don’t start any. Therefore I decided to stop collecting any wood-to-do pictures and just going to collect wood when I intend to do something out of it on the very same day. 


Growing up on an island, I was always fascinated with what the sea would bring to us… like shells; fossil like thunderbolts and amber, glass which got soften on its edges and also driftwood. Coming to Canada I also got interested in the tradition of twig and log furniture. This kind of furniture was known in Germany, but especially in the American colony times it became standard pioneer furniture. I like especially the wild, willowy version of twig furniture, although it isn’t always that durable than the log ones.
While twig decoration is often made from dry twigs, the twig furniture is bent from the green branches of cedar, willow or hickory. The artisans nail it together in the wished form and let it then dry out. It depends on the wood and the knowledge of the maker if the dried product is usable or just a decorative piece. To make it more durable many people use a log base on which they add the twig part… 

Please click on the above picture to enlarge the making-of images.
Bei Interesse bitte auf das obere Bild klicken, um die Bauanleitungsbilder zu sehen. 

 Many of the pictures, I made by myself, others I found over the Google Image Search.
Viele der Bilder habe ich gemacht, andere habe ich über die Google Bildersuche gefunden.

Wie man bereits an meinem Blog-Titelbild sehen kann, liebe ich Holz (und glaube, daß es genetisch bedingt ist :). Wo immer ich interessante Zweige, Äste oder angeschwemmtes Holz finde, nehme ich es mit nach Hause ... um dort damit dann ganz genau gar nichts zu machen. Es steht in einer Ecke und nach einiger Zeit werfe ich aus dem Haus während eines spontanen mein-Haus-ist-zu-voll Momentes... nur um dann wieder von neuem mit dem Sammeln anzufangen.
Über die Jahre sammelte ich auch mehr Fotos davon, was man mit dem Holz anfangen kann, um damit einen kompletten Monat mit ‚Monday Inspirations’ Bildern auf Facebook zu füllen. Es ist nicht so, daß ich nicht weiß was zu machen, sondern eher, daß ich zuviele Ideen habe und keine davon umsetze. Deswegen habe ich nunmehr beschlossen mit den Bilder und Holz sammeln aufzuhören und nur dann Holz zu sammeln, wenn ich noch am gleichen Tag etwas damit anfangen will.

Ich wuchs auf einer Insel auf und war immer fasziniert, was die See an Land spülen würde ... seien es Muscheln, Donnerkeile und Bernstein, Meerglas mit den abgeschliffenen Kanten und auch Treibholz. Als ich nach Kanada kam, begann ich mich außerdem für die Tradition von Ast- und Zweigholz Möbeln zu interessieren. Solche Möbelarten kennt man zwar in Deutschland aber im kolonialen Amerika wurde es zur Standard-Einrichtung der ersten Siedler. Ich mochte insbesondere die „unordentlich“ geflochtenen Weidenmöbel, bei denen die Rinde nicht entfernt wurde, auch wenn sie often weniger haltbar sind als die stabileren „Log“-Möbel (ich weiß nicht, ob ich das mit Ast- oder Baumstumpf übersetzen soll oder ob Logmöbel bereits als Eigenname gilt...)
Während bei viele Dekorationen mit Zweigen, getrockneten Zweige verwendet werden, werden bei Zweigmöbeln die grünen Ästen von Zedern, Weide oder Hickory in Form gebogen. Die Kunsthandwerker fixieren die Möbel mit Nägeln und lassen diese dann trocknen. Je nach Holz und Können desjenigen, erhält man am Ende ein benutzbares Möbelstück oder ein in sich verzogenes Objekt, das man höchstens als Gartendekoration verwenden kann. Um das zu umgehen und die Möbel haltbarer zu machen, verwenden viele Möbelbauer eine Basis aus stabilen Astholz und bauen darauf mit den grünen Zweigen auf...

5/12/2011

“Flood chic(k)” / „Hochwasser Mode”


I neglected this blog during the last week, because I was too busy going down to the waterfront to see the flood rising. Pictures of the flood at Lake Champlain are seen in my other Blog (in German). 


However last Sunday my husband made more pictures of me than from the flood. I didn’t really liked that, because I was wearing this too bright flowered office style dress, which happens to be too big on the shoulders and I paired it with gumboots for gods sake, but surprisingly I liked many of the final pictures, when I saw them… :) I do have a lot of body weight issues recently - well, like every spring - so it was nice to see pictures, which lifted my mood. Just with the pictures in front of the rhododendron flowers I wished I would have worn a simple black dress instead to let the flowers shine… :) 


Ich habe diesen Blog während der Woche vernachlässigt, da ich zu beschäftigt damit war zum Seeufer des Lake Champlain zu laufen und das dortige Hochwasser zu dokumentieren. Bilder davon kann man auf meinem deutschen Blog sehen.
Als ich jedoch letzten Sonntag mit meinem Mann am Seeufer spazieren ging, machte er mehr Bilder von mir als vom See. Ich mochte das eigentlich gar nicht, da ich mir nie so sicher bin, was ich zu dem leuchtenden Bürokleid anziehen soll und dazu trug ich auch noch Gummistiefel (!) aber überraschender Weise mochte ich viele der entstandenen Bilder. Ich mache mir derzeit einmal mehr viele Gedanken um mein Gewicht - so wie in jedem Frühjahr eigentlich - und es hat meine Laune etwas verbessert Bilder zu sehen, auf denen ich mich mochte. Nur bei den Bildern vor dem Rhododendron hätte ich mir gewünscht ein einfaches schwarzes Kleid zu tragen, um den Blüten den optischen Vortritt zu lassen... :) 


The following two pictures are from Madalina, a friend, who accompanied us for the flood watching on that day / Die folgenden zwei Bilder sind von Madalina, eine Freundin, die uns an dem Sonntag begleitet hat: :)

 
Dress / Kleid thrifted / gebraucht
Black Cardigan / schwarze Strickjacke DKNY
Gum boots / Gummistiefel Urban Outfitters

5/06/2011

...


I already showed these two painted pieces of wood back in 2009. Since then they moved with me to Vermont, are working as doorstoppers and still get a fresh new coat of left-over paint every now and then :)


Ich habe diese zwei bemalten Holzstücke schon 2009 einmal im Blog vorgestellt. Seitdem zogen sie mit uns nach Vermont um, arbeiten als Türstopper und bekommen hin und wieder einen neuen Anstrich, wenn Farbreste von meinen anderen Projekten übrig bleiben :) 


5/03/2011

This week I love ... / Diese Woche mag ich …

... my crocheted blue-white striped blanket.

Doesn’t it look like a giant pot holder? / Sieht die Decke nicht aus wie ein Riesentopflappen?

Since I got (and washed) it from the thrift store three weeks ago, it became a staple of my daily life. I put it over while working on the computer, especially when the open windows happen to be a bit too cold (cats, don’t ask.) It’s perfect for a short nap in rainy weather, to have a cozy blanket while reading on the couch and sometimes I can even play old colonial lady with it … It could be all so well, but there is one small problem… my cat loves the blanket as much as I do ... 

Be suspicious when the blanket looks like this… / Sei vorsichtig, wenn die Decke so aussieht…

... especially when you see ears / … insbesondere wenn sie Ohren bekommen hat ...

... because then, Linus definitely doesn’t want to get disturbed. / ... denn dann möchte Linus garantiert nicht gestört werden. 


… meine blau-weiß, gehäkelte Decke. Seit ich diese vor drei Wochen vom Second Hand Laden mitbrachte (und gründlich wusch) ist sie im täglichen Gebrauch unverzichtbar geworden. Ich werfe sie mir über, wenn ich am Computer sitze und es wird etwas zu kalt an den offenen Fenstern (Katzen, fragt nicht...) Es ist perfekt für diesen kurzen Mittagsschlaf an einem Regentag, um eine kuschlige Decke zum Lesen auf der Couch zu haben und manchmal kann ich sogar alte Koloniallady damit spielen... Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht dieses kleine Problem gäbe, daß meine Katze die Decke genauso mag wie ich. 


Decorasia

.
These are a couple of decorative pictures from the Disney Park Animal Kingdom -Asia- in Orlando, Florida. My husband had a lot of fun translating all the Hindi signs for me. He thought it’s hilarious that they translated literally everything and everything literally into Hindi, even things which normally wouldn’t have been translated in India.
I have some more pictures from Animal Kingdom in my German Blog: Link.
.

Das sind ein paar Bilder der Dekoration im Disney Park Animal Kingdom -Asia- in Orlando, Florida. Mein Mann hatte viel Spaß daran alle in hindi geschriebenen Schilder für mich zu übersetzen. Er dachte es wäre zu komisch, daß sie wortwörtlich Alles übersetzen und Alles wortwörtlich, sogar Dinge, die in Indien nie in hindi übersetzt werden würden.
Ich habe ein paar mehr Bilder vom Animal Kingdom in meinem deutschen Blog unter: Link
.

4/30/2011

Boat Magazine 1976


While being on my regular visit to the thrift store during the week, I stumbled over this Boat magazine from 1976. The articles about the latest in boat motors, navigation and fishing tips weren’t that interesting, but I loved the advertisements.
These are some of the pictures I took … :)


Während meines wöchentlichen Besuchs beim Second Hand Laden, stieß ich auf dieses Boat -Magazin aus dem Jahre 1976. Die Artikel über das Neueste in Bootsmotoren, Navigation und wo man am Besten fischen kann, fand ich zwar eher langweilig, aber ich mochte dafür die alten Boots- und Autowerbungen umso mehr. Das sind ein paar der abfotografierten Bilder... :)


4/28/2011

3rd Wedding Anniversary / Dritter Hochzeitstag


It’s strange to think about our wedding day as such a long time gone, that it is really already three years ago, that we had a three days marriage extravaganza, with my three dresses and how we sat in front of the fire, heard what the priest was mumbling in these hottest two hours of our life …

Everything began with the day before the wedding, where curcuma was put on Anand and me (while I had a migraine attack, so don’t be shocked by my lifeless face), followed by four hours Mehendi, henna which got painting on my hands, arms and feet.

 Aren't these great payals? / Sind das nicht tolle Fußkettchen?


Then the first dress of the wedding day for the religious ceremony, the fire in this small room… like the longest sauna stay I can imagine … (well, and this dress got completely ruined from the sweat.)
Afterwards I had to run to the beauty parlor and still we came too late to our reception.


There I was wearing this beautiful red saree, had to make all the smiling pictures with each of the 260 guests, Indian weddings seem to require and hated to bend down in high heels (!) to touch the feet of numerous guests (a sign of respect).


After all guests left, we (traditionally) shared some food, returned home and slept (I shared the bed with Anand’s sister and nephew…)


The next day was followed by rituals, some of them fun most odd… the third wedding dress and a visit at a temple, which was the only peaceful time of our marriage … I know that these weddings are not for fun, but also a test for the young couple in stability, but still I felt a bit deceived by the fun western marriages bring to the married couple. The romantic poses, the food, the dance and the smile when you memorize your day… because even after these years I can just think of: Thank god it’s over… One month later, the marriage certificate was a struggle to get, but didn’t had any romantic value either and we put on our rings while visiting family friends.

 Our temporay outdoor kitchen and dinning room on the roof top (for the time of the marriage) / Unsere Dachküche- und Eßzimmer (für die Zeit der Hochzeit) 

After our stay in India, my parents organized a post-wedding treat for us at my home island: A super-relaxed BBQ-Style get-together with grandparents, aunts, uncles and Anand’s friends from Berlin. We had amazing food, made a walk to the beach and because we couldn’t find any cabins to rent during the summer season, all young people slept in tents in a small camp at the end of the garden …


The only thing I missed and still miss is wearing a white - either absolutely simple or vintage - wedding dress. I could have worn one at my parent’s party, but I wanted to have this fest as less formal as possible, so that skirt and t-shirt felt perfect for the day…
 And so I’m still looking into the windows of wedding shops, seeing the changing displays with such huge eyes and feeling sad by the very idea, that I m never going to wear a white wedding dress at all …
Ha haha, I already had three dresses on my wedding and still I'm crying for the fourth one, girls are crazy... :D

wedding album thea and anand

germany summer 2008


Es ist seltsam über unseren Hochzeitstag als etwas schon so lange Vergangenes nachzudenken, daß es wirklich schon drei Jahre her ist, daß wir unseren dreitägigen Hochzeitsmarathon erlebten, ich drei Kleider trug und wir vor dem Feuer saßen, hörten was der Priester vor sich hinmurmelte, in diesen wärmsten zwei Stunden unseres Lebens ...
Alles begann am Tag vor der Hochzeit. Kurkuma wurde auf Anand und mich aufgetragen (während ich eine Migräneattacke hatte, also bitte nicht über mein fades Gesicht wundern), gefolgt von vier Stunden Mehendi, dem Auftragen von Henna auf meine Hände, Arme und Füße.
Dann kam mit dem eigentlichen Hochzeitstag, das erste Kleid für die religiöse Trauungszeremonie… das Feuer in diesem kleinen Raum, die vielen Menschen, es war der längste Saunagang, den man sich vorstellen kann … (und natürlich wurde das Kleid komplett vom Schweiß ruiniert, ich zerfloß geradezu ... )
Danach mußte ich zum Friseur rennen und doch kamen wir zu spät zu unserem Hochzeitsempfang.
Dort trug ich einen wunderschönen roten Sari und mußte all die Lächel-Fotos mit den 260 Gästen - der äußerst bescheiden Variante einer indischen Hochzeits - machen, hasste es in Highheels mich herunterbeugen zu müssen um die Füße vieler der Gäste zu berühren. (Eine Geste des Respekts Älteren gegenüber...) Nachdem alle Gäste gegangen waren, teilten wir uns etwas zu essen (eine weitere Tradition), kehrten nach Hause zurück und schliefen (ich teilte das Bett mit Anands Schwester und Neffem.) Der folgende Tag mit dem dritten Hochzeitsgewand, war gefüllt mit zahllosen Ritualen, manche lustig, die meisten seltsam und dem Besuch in einem Tempel, der einzigen friedvollen Zeit des Tages. Ich weiß, daß diese Hochzeiten nicht zum Spaß abgehalten werden, sondern das Paar auch testen sollen, denn wer den Stress durchsteht, für den kann der Rest auch nicht mehr schwierig sein. Aber ich fühlte mich doch etwas betrogen, daß uns all der Spaß einer europäischen Hochzeit vorenthalten wurde... die romantischen Posen, das Essen, der Tanz und auch das Lächeln, wenn man an diesen „schönsten“ Tag zurückdenkt. Ich dagegen kann selbst nach drei Jahren nur denken: Gottseidank, ist der Tag vorbei. Einen Monat später hielten wir nach vielen Kämpfen, die Hochzeitsurkunde in der Hand, der Amtsbesuch hatte jedoch auch keinen romantischen Wert und unsere Ringe bekamen wir, während eines Besuchs bei Freunden der Familie.
Nach unserer Rückkehr aus Indien, organisierten meine Eltern eine kleine Nachfeier auf meiner Heimatinsel: Eine super-entspannte Grill-und Kuchen Feier mit Großeltern, Tanten, Onkel und Anands Freunden aus Berlin. Wir hatten tolles Essen, machten einen Spaziergang am Meer und weil wir in der Hauptsaison keine Ferienwohnungen in unserem kleinen Dorf mieten konnten, schliefen alle „jungen Leute“ in einem kleinen Zeltcamp in einer geschützten Gartenecke.
Das einzige was ich vermisste und immer noch vermisse, ist ein weißes - entweder super einfaches oder altmodisches - Hochzeitskleid. Ich hätte ein weißes Kleid auf der Gartenparty meiner Eltern tragen können, aber ich wollte die Feier so unzeremoniell und entspannt wie nur irgendmöglich gestalten, so daß sich Rock und T-Shirt perfekt anfühlten. Aber so, sehe ich mir immer noch die Schaufenster der Hochzeitskleid-Geschäfte an, schaue auf wechselnde Ausstellungen mit sooo großen Augen und bin ein bißchen traurig, daß ich wohl nie ein weißes Hochzeitskleid tragen werde ...
Ha haha, da hatte ich schon drei Kleider auf meiner Hochzeit und trotzdem heule ich dem Vierten hinterher... Frauen sind verrückt ... :D

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails